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Arbeitsagentur mildert Corona-Folgen ab

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600 MIllionen mehr ausgezahlt

Die Arbeitsagentur Koblenz-Mayen hat im Krisenjahr 2020 mehr als 600 Millionen Euro ausgezahlt. Nach Angaben der Behörde waren das rund 163 Millionen mehr als im Jahr 2019. Das vergangene Jahr habe aus ihrer Sicht vor allem im Zeichen der Schadensbegrenzung gestanden, so Agenturleiter Frank Schmidt. In den Konzepten zur Abmilderung der Lockdown-Folgen würden die Arbeitsagenturen eine wichtige Rolle spielen, so Schmidt weiter. Allein das wegen des konjunkturellen Einbruchs ausgezahlte Kurzarbeitergeld belief sich in dem Krisenjahr auf rund 100 Millionen Euro. Davon entfielen 42 Millionen Euro auf die Erstattungen von Sozialversicherungsbeiträgen, die vor Corona vom Arbeitgeber selbst getragen werden mussten. Auch wurde 26 Millionen Euro mehr Arbeitslosengeld I als 2019 ausgezahlt. Ein Wert, der mit einem Plus von durchschnittlich 2.120 Arbeitslosen korrespondiert.