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Birgit Ameis wurde Opfer eines Gewaltverbrechens

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"SOKO Hahn" hat neue Spur

Der Fall “Birgit Ameis”, der die Polizei schon seit über fünf Jahren beschäftigt, nimmt wieder Fahrt auf. Demnach geht die Sonderkommission Hahn mittlerweile davon aus, dass die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Wie der erste Kriminalhauptkommissar Bernd Kreuter, Leiter der "SOKO Hahn", nun mitteilt, ist es bestätigt, dass es sich bei dem gefundenen Leichnam um die seit dem Ostersamstag 2015 vermisste Frau handelt. Das bringt den Ermittlungen einen neuen Schub. Man habe Profiler des LKA Nordrhein-Westfalen und des LKA Rheinland-Pfalz hinzugezogen, die das Tatgeschehen rekonstruiert und neue Ermittlungsansätze aufgezeigt hätten, so Kreuter weiter. Neben der zum Teil gut erhaltenen Kleidung und andere Gegenständen aus dem Besitz des Opfers würden auch mutmaßlich vom Täter stammende Gegenstände Grund zur Hoffnung geben, so der erste Kriminalhauptkommissar weiter. Auch baut die “SOKO Hahn” weiter auf Zeugenaussagen. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach nun eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt. Birgit Ameis war vor sechs Jahren verschwunden und im November 2020 in der Nähe des Hunsrück-Flughafens Hahn tot aufgefunden worden. Bild: Polizei RLP