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Coronakrise beeinträchtigt Ausbildungsmarkt

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Immer weniger Berufsschüler

Zu Beginn des Schuljahres 2020/21 begannen rund 20.400 angehende Nachwuchsfachkräfte einen beruflichen Bildungsgang an einer Berufsschule in Rheinland-Pfalz. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems sind das gut 2.300 Schüler weniger als noch im Vorjahr. Im Wesentlichen ließen sich die Zahlen durch den demografischen Wandel und den zunehmenden Drang eines Studiums erklären, dennoch sei die schwache Wirtschaftslage, die aus der Corona-Pandemie resultiert, auch ein Faktor. Die neu eingeführte Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann zählte im Herbst 2020 zum beliebtesten Ausbildungsberuf in Rheinland-Pfalz. Insgesamt begannen rund 2.300 junge Nachwuchskräfte eine Ausbildung in diesem Beruf, gefolgt von der zweijährigen Ausbildung zur kaufmännischen Assistenz (2.100) und der Fachschulausbildung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin (2.000).