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Haus angezündet, um Einbruchsspuren zu vernichten?

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Gerichtsverhandlung in Koblenz

Unter anderem wegen des Vorwurfs der schweren Brandstiftung muss sich ein 31-Jähriger nun vor dem Koblenzer Landgericht verantworten. Der Beschuldigte soll im April 2020 in ein Ferienhaus in Rotenhain im Westerwald eingebrochen sein und dort ein Feuer gelegt haben. Zuvor soll er ein Fenster mit einem Stein eingeschlagen und sich so Zutritt verschafft haben. Dabei habe er sich am Arm verletzt und Blutspuren im ganzen Haus verteilt. Um diese zu beseitigen, soll er dann anschließend das Haus angezündet haben, so die Staatsanwaltschaft. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von ca. 50.000 Euro.