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Koblenz: Fünfeinhalb Jahre Haft für bewaffneten Drogenhandel

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Fehlende Kostenübernahme

Ein 28-Jähriger aus der Verbandsgemeinde Montabaur ist am Landgericht Koblenz wegen bewaffneten Drogenhandels zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Die Polizei hatte bei einer Hausdurchsuchung neben zwei Kilogramm Marihuana und 150 Gramm Haschisch auch einen Schlagstock sichergestellt. Wie die Rhein-Zeitung berichtet, gehörte die durchsuchte Wohnung den Großeltern des Angeklagten, bei welchen dieser auch lebte. Der Angeklagte leidet seit 2014 an Hyperhidrose (krankhaftem Schwitzen) und lies sich aufgrund dessen Cannabis auf Rezept verschreiben. Nach Angaben der RZ begann der aufgrund seiner Krankheit arbeitslos gewordene Angeklagte wegen fehlender Kostenübernahme durch seine Krankenkasse mit dem Rauschgifthandel. Der 28-Jährige muss nun zunächst für 9 Monate in eine reguläre Haftanstalt, um sich anschließend in eine zweijährige Therapie zu begeben. Bei Erfolg würde der Rest der Strafe zur Bewährung ausgesetzt.





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