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Koblenz: Gericht entscheidet Schließungs-Streit

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Klamotten dürfen verkauft werden

Paukenschlag vor dem Koblenzer Verwaltungsgericht. Zwei Geschäfte in der Region dürfen neben Lebensmittel, Drogerieartikeln und Getränken auch weiterhin andere Produkte anbieten. Dazu gehören unter anderem Spielzeug, Kleidung und Haushaltswaren. Zuvor war ihnen der Verkauf dieser Produkte vor dem Hintergrund der Pandemie durch die zuständige Behörde untersagt worden. Daraufhin waren die Geschäfte vor das Verwaltungsgericht gezogen. Dieses hat nun zu Gunsten der Kläger entschieden. Demnach sei dieses Verbot nicht der 14. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes entsprechend. Fachgeschäfte müssten aktuell zwar geschlossen bleiben, Läden die Lebensmittel, Getränke und ähnliches verkaufen aber nicht. So dürfen die Läden auch unter anderem Spielzeug und Kleidung anbieten, solange es nicht das Hauptgeschäft ausmacht. Dies definiere sich durch den gemachten Umsatz oder die genutzte Verkaufsfläche. Einzelhandels-Fachgeschäfte müssen hingegen weiter geschlossen bleiben.