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Mayschoß: Haus fälschlicherweise abgerissen?

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THW und Kreis dementieren

Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal sind viele Gebäude derart massiv beschädigt, dass ein Abriss unumgänglich ist. Die Rhein-Zeitung berichtete nun über den Fall einer Familie, deren Zuhause laut eigener Darstellung fälschlicherweise abgerissen wurde. Der Vater der Betroffenen habe noch mitansehen können, wie das THW die Hälfte des Hauses seiner Tochter zum Einsturz brachte, bevor er die Arbeiten habe stoppen können. Nach Angaben der Rhein-Zeitung habe die Versicherung der Familie aufgrund einer abgeschlossenen Elementarschadenversicherung bereits eine Sanierung des Hauses zugesagt. Ob diese nun auch nach dem Abriss des Hauses greifen wird, ist laut der Familie jedoch fraglich. Die Kreisverwaltung dementierte, dass eine Verwechslung stattgefunden haben könnte und beruft sich auf eine unmittelbare Gefahrenlage, auch aufgrund der nahegelegenen Bundesstraße 12. Das Gebäude sei durch Sachverständige der Kreisverwaltung geprüft und als akut einsturzgefährdet bewertet worden. Auch das THW beruft sich auf den Auftrag der Kreisverwaltung. Die betroffene Familie hat angekündigt, Rechtsmittel einzulegen. Foto: Symbolbild





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