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Nach tödlichem Unfall bei Trebur

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DLRG: Nicht im Rhein schwimmen!

Nachdem am Wochenende ein 5-jähriger Junge und seine Mutter bei Trebur im Rhein ertrunken sind, warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft erneut davor, im Rhein schwimmen zu gehen. Zwar bestünde kein grundsätzliches Badeverbot, wie der DLRG-Landesverbands Rheinland-Pfalz e.V. berichtet. Dennoch seien selbst erfahrene Schwimmer vor den Gefahren im Rhein nicht sicher. Neben dem Risiko, vom Schiffsverkehr übersehen zu werden, entstünden durch die Steinaufschüttungen im Fluss starke Strudel und Strömungen. Hinzu käme, dass Menschen oft nicht mehr erfahren im Schwimmen in Naturgewässern seien, so der DLRG-Verband. Ein Badeverbot sei aber schwierig umzusetzen. Zum einen müsste dieses vom Bund ausgesprochen werden und zum anderen sei eine Überwachung aller Naturgewässer sowohl für die Wasserschutzpolizei als auch für die DLRG unmöglich.